Die erste Frage , die sich unerfahrenen Müttern stellt, ist die Frage nach der „Entsorgung“. Die Windeln müssen, wenn sie nur nass sind, nicht vor der Wäsche ausgewaschen werden. Wir empfehlen bei Muttermilch-Stuhl die Windel kurz unter den Wasserhahn zuhalten, der Stuhl ist fast flüssig und es macht nichts, wenn er durch das Waschbeckensieb geht. Manche Mütter halten die Windel auch in die Toilette und spülen ab. Mir wurde es dabei zu nass.
Wenn der Stuhlgang fest ist, empfehlen wir dringend Windelvlies zu verwenden. Dieses Papiervlies wird auf die Windel gelegt und kann nach dem Gebrauch komplett in der Toilette entsorgt werden. Da Sie ja nie wissen, wann, das „große Geschäft“ kommt, können Sie die Vliese wenn sie nur nass sind, mit zur Windelwäsche tun. Sie können 4-5 mal mitgewaschen werden, bevor sie kaputt gehen. Sollten Sie es mal mit Zellstoffvlies zu tun bekommen, werfen Sie diesen bitte in den Restmüll, er löst sich so gut wie gar nicht auf- ist also nichts für unsere Kläranlagen.
Windeleimer
Im Handel finden Sie kleine 10l Eimer mit Deckel und seitlichen Klemmen, die sich gut für die Windelaufbewahrung eignen. Waschen Sie besonders im Sommer spätestens am 3. Tag, sonst könnte Schimmelpilzbildung entstehen. Im Winter ist der Eimer bestimmt auch am 3. Tag voll.
Bindewindeln haben die lästige Angewohnheit sich bei der Wäsche mit einander zu „verbändeln“. Zu verhindern ist es nur, wenn Sie die Windeln gleich, nachdem sie abgenommen wurde, wieder zubinden und dann erst in den Windeleimer werfen.
Die kleinen Plagegeister haben es besonders auf unsere Lieblingspullover abgesehen…
Folgende Dinge haben sich bei uns besonders bewährt:
Nach der Winter-Saison alle Wollsachen, Pullover, Unterwäsche, Socken etc. waschen. Am Besten mit unserem Oliven-Wollwaschmittel oder sie setzen Ihrem Waschmittel noch 1-2 Tropfen ätherisches Lavendel-Öl zu. Der Lavendelgeruch vertreibt zunächst einmal die Motten. Da der Duft aber im Laufe der Zeit verschwindet, sollten die Pullover unbedingt eingepackt werden.
Wir verwenden dazu alte Koffer, die sich fürs Verreisen nicht mehr eignen. Den Koffer lege ich mit Zeitungspapier aus, das an allen Seiten über den Rand heraussteht. Motten mögen den Geruch von Druckerschwärze nicht. Dann lege ich die Teile in den Koffer, bedecke sie mit einer weiteren Lage Zeitungspapier und schlage sie mit dem überstehenden Zeitungspapier ein. Bisher hat das für einen Sommer ausgereicht. Wenn Sie ein paar Zedernholzscheiben dazu legen, hält es etwas länger. Wir empfehlen den Koffer spätestens nach einem Jahr mit neuem Zeitungspapier auszustatten, wenn Sie die Kleider längere Zeit aufbewahren wollen.
